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Ministranten
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Am Mittwochnachmittag, 23. Februar versammelten sie die Ministrantinnen und Ministranten vor der Sakristei. Das sonnige Winterwetter nutzten sie mit Einleitungsspielen im Freien. Anschliessend versammelten wir uns in der Kirche, wo wir eine Andacht feierten. Bei den Gitarrenliedern sangen die Kinder voll Begeisterung mit. Engagiert bereicherten sie die Feier mit ihren wertvollen Gedanken. So entstanden spannende Diskussionen. Wie man sieht, sind Kinder oft schon grosse Theologinnen und Theologen. Die Gedanken der Kinder über Glaubensfragen sind für uns Erwachsene bereichernd, weil sie meistens sehr lebensnah sind, was unser Glaube unbedingt sein sollte. Nach dieser Feier liessen wir die neugestaltete Taufkapelle auf uns wirken. Zusammen ergründeten wir die Bedeutung der Symbole und Lichtgestaltungen. Ich versuchte, die Ministrierenden für diesen Raum zu begeistern in der Hoffnung, dass in einigen Jahren ihre zukünftigen Kinder die Taufe hier empfangen werden. Nach kurzem Üben des Ministrierens wechselten wir ins Pfarrhaus. Auf die Frage wegen dem „Zvieri“ meinten die Kinder einstimmig: „Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen!“ Dank guter Arbeitsteilung und fleissigem Einsatz gelang ihnen das Bestücken der Fastenopfercouverts mit den Unterlagen in überschaubarer Zeit. Die Stärkung mit feinem Seelisberger Käse und anderen „gluschtigen“ Käsevariationen hatten sie sich mehr als nur verdient! Scheinbar vermissten die einen den Dessert. Das Problem lösten sie schnell und unkompliziert mit der Erfindung eines neuen Rezepts: Brot, eingelegt in Cola. Mit Hochgenuss verspeisten sie ihre erfrischende Kreation! Für die gute und wertvolle Mitarbeit danke ich den Ministrantinnen und Ministranten ganz herzlich! Daniel Guillet